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Der Mercedes-Benz B 250 e
Daimler AG

Der Mercedes-Benz B 250 e

Elektroautos sind teurer als vergleichbare, konventionell betriebene PKW – so weit, so bekannt. Als Argument für die Elektromobilität werden neben den Vorteilen eines lokal emissionsfreien Betriebs v.a. auch die geringen Unterhalts- und Betriebskosten eines Elektroautos angeführt.

Durch die jüngst beschlossene Kaufprämie dürfte dieser Bereich nun noch stärker ins Gewicht fallen. Dies jedoch bestreitet der ADAC. In einer aktuellen Untersuchung will der Automobilclub nachgewiesen haben, dass E-Autos auch unter Berücksichtigung der Kaufprämie bei den Autokosten pro Kilometer nach wie vor teurer als vergleichbare Diesel oder Benziner sind. Dabei hat der ADAC Elektroauto-Modelle von 11 Herstellern unter die Lupe genommen.

Es gibt 2 positive Gegenbeispiele

 

Von den 12 Elektroautos im ADAC-Kostenvergleich sollen nur 2 Fahrzeuge günstiger pro Kilometer sein als die in Ausstattung und Leistung vergleichbare Diesel- oder Benzinvariante: der Mercedes-Benz B 250 e (minus 3,6 Cent/km gegenüber Benziner) und der Kia Soul EV (minus 0,9 Cent/km gegenüber Diesel, minus 0,6 Cent/km gegenüber Benziner).

 

 

Bei den übrigen Elektroautos müssen laut ADAC zwischen 4 und 10 Cent pro Kilometer mehr gezahlt werden als bei einem Verbrennermodell – Details können der Infografik entnommen werden. Der Grund ist einfach erklärt: Die E-Autos haben trotz Kaufprämie weiterhin einen höheren Anschaffungspreis und die Stromkostenvorteile können sich durch die begrenzte Reichweite nicht entscheidend auswirken, so der ADAC.

Dass selbst ein Kleinwagen ab einer bestimmten Laufzeit pro Jahr sich jedoch bereits ohne Kaufprämie rechnet, haben die Autoren dieses Portals hingegen in einer im Jahr 2013 erschienen Studie anhand eines VW Polo nachgewiesen, wenn dieser auch als Elektro-Version verfügbar wäre.

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