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Das Umweltministerium in Hessen befürwortet die Einführung einer Blauen Plakette.
By AnRo0002 (Own work)/CC0, via Wikimedia Commons.

Das Umweltministerium in Hessen befürwortet die Einführung einer Blauen Plakette.

Das Umweltministerium im Land Hessen prüft augenblicklich, welche Effekte Verbote von Dieselfahrzeugen in Innenstädten des Bundeslandes auf die Luftqualität haben können. Gerade an Verkehrsadern in Städten wie Frankfurt, Wiesbaden oder Darmstadt ist die Luft besonders schlecht. Ein Verbot von älteren Dieselfahrzeugen könnte einen Beitrag zur Lösung des Problems leisten.

Wie die Hessenschau berichtet, berechnet das Ministerium in Hessen anhand von Computersimulationen die CO2-Einsaparpotentiale in den genannten Städten unter Einsatz verschiedener Maßnahmen. Die Kommunen stehen besonders im Fokus der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD): Klagen drohen, wenn sich die Luftqualität nicht bald bessert. Ergebnisse der Simulationen sollen in wenigen Monaten vorliegen.

Wie sich schon jetzt abzeichnet, ist eine Verbesserung der Situation in Frankfurt besonders schwierig. So könnte eine Umstellung der Taxiflotte auf E-Antriebe lediglich eine CO2-Ersparnis von 0,2 Prozent einbringen. Eine Elektrifizierung der Busflotte im ÖPNV könnte zumindest fünf Prozent einsparen. Auch eine Blaue Plakette würde in der Bankenmetropole am Main nicht zur Einhaltung der Grenzwerte führen. Eine maximale Absenkung der Stickoxid-Belastung um 15 Prozent sei möglich.

In Wiesbaden und in Darmstadt verspreche eine Blaue Plakette, die nur an Fahrzeuge bei Erfüllung der Euro 6-Standards vergeben werden, größeren Erfolg. Das Ministerium sieht in dieser Maßnahme das mit Abstand höchste Erfolgspotential. Das Umweltdezernat weist ausdrücklich darauf hin, dass die Ergebnisse der Computersimulation nicht unweigerlich zu Fahrverboten führen müssen.

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