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Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (stehend, Bildmitte) überreichte Förderbescheide im Wert von rund 1,1 Millionen Euro. Mit dabei waren die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (3.v.l.) sowie WFG-Geschäftsführer Stefan Huber (kniend, Bildmitte) sowie 75 Firmenvertreter und Bürgermeister der Region.
WFG Bruchsal

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (stehend, Bildmitte) überreichte Förderbescheide im Wert von rund 1,1 Millionen Euro. Mit dabei waren die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick (3.v.l.) sowie WFG-Geschäftsführer Stefan Huber (kniend, Bildmitte) sowie 75 Firmenvertreter und Bürgermeister der Region.

Im Rahmen des Leuchtturmprojekts "zeozweifrei unterwegs" schafft die Wirtschaftsregion Bruchsal auf einen Schlag 39 Elektroautos an, um damit ein zusammenhängendes E-Carsharing-Netz zwischen Rhein und Kraichgau aufzubauen. "zeozweifrei unterwegs" wird mit mehr als 1 Million Euro v.a. aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bezuschusst, die Förderbescheide wurden am Freitag in Bruchsal vom baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller übergeben.

Das E-Carsharing-Projekt wurde von den 3 Konsortialpartnern Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal (WFG), Energie- und Wasserversorgung Bruchsal (ewb) sowie der Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe (UEA) initiiert. Zahlreiche Städte, Gemeinden und Firmen aus der Region beteiligen sich finanziell an dem Projekt. Insgesamt sollen 39 E-Carsharingstationen bis April 2017 in den 12 Gemeinden der Wirtschaftsregion Bruchsal nach einem einheitlichen Muster entstehen: Jede Station verfügt über eine Ökostromtankstelle mit 2 Ladepunkten und 2 Parkplätzen - ein Parkplatz soll ein öffentlich zugänglicher Ladepunkt für Elektroautos sein, der zweite Parkplatz wird für ein dort fest stationiertes Elektroauto aus dem Carsharing-Pool reserviert.

 

Kauf und Betrieb der 39 Elektroautos wird in Kürze europaweit ausgeschrieben

 

Die Gemeindeverwaltungen und die beteiligten Firmen sollen ein oder mehrere Elektroautos einbringen, die nicht individuell ausgesucht, sondern in einer Sammelausschreibung ermittelt werden, die in Kürze starten soll. Die Kommunen und Firmen sollen ihre Elektroautos mindestens 15 Stunden pro Tag über Carsharing den Bürgern und Vereinen zur Verfügung stellen. An 34 Stationen sollen 4- oder 5-sitzige E-Autos stehen, an 5 Stationen 7- bis 8-sitzige E-Kleintransporter. Läuft es nach Plan, werden die ersten E-Carsharingstationen bereits im September 2016 in Betrieb gehen. 

Die Standorte der E-Carsharingstationen sind bereits heute im Internet unter e-carsharing.wfg-bruchsal.de einsehbar.  

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