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Die Flaschenpost beschafft 1.000 neue Stromer für seine Lieferflotte.
Flaschenpost

Die Flaschenpost beschafft 1.000 neue Stromer für seine Lieferflotte.

Die Flaschenpost flottet in diesem Jahr 1.000 Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller ein und baut an seinen 33 Lagerstandorten eine eigene Ladeinfrastruktur auf. Der Online-Supermarkt will bis Ende 2023 rund die Hälfte seiner Liefertouren elektrisch ausfahren.

An einigen Standorten, wie Münster und Berlin, stellt Flaschenpost laut Eigenangaben bereits jetzt die Hälfte aller Auslieferungen vollelektrisch zu. Als Herausforderungen bei der Elektrifizierung seiner Flotte nennt der Online-Supermarkt Lieferengpässe bei elektronischen Bauteilen sowie Herausforderungen hinsichtlich der Stromverfügbarkeit beim Aufbau der Ladeinfrastruktur.

„Die Anschaffung von 1.000 Elektrofahrzeugen ist ein wichtiger Meilenstein zur Erreichung unserer Klimaziele“, erklärt Stephan Zech, Leiter Fleet Management bei der Flaschenpost. „Bis Ende des Jahres können wir unsere Kund:innen damit noch nachhaltiger beliefern.“

Verschiedene Maßnahmen für nachhaltigere Lieferungen

Für den Klimaschutz werden die Touren zur besseren Bündelung zudem mit einer eigens für das Unternehmen entwickelten künstlichen Intelligenz geplant. Weiterhin bietet Flaschenpost seinen Kunden Informationen zu Lieferzeiten in der näheren Umgebung, sodass Bestellungen auf Wunsch zeitlich und örtlich gebündelt und somit die Tourenstrecken reduziert werden können.

Ein Teil der für die Elektrifizierung nötigen Investitionen wird im Rahmen der „Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur“ (KsNI) mit insgesamt 7,6 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

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