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Derzeit können Fahrer von E-Fahrzeugen an der neuartigen Schnellladestation kostenlos laden, um die Technik kennenzulernen. Preise und Zahlungsmethoden für den Regelbetrieb gibt der Betreiber später bekannt.
Skoda Auto Deutschland GmbH

Derzeit können Fahrer von E-Fahrzeugen an der neuartigen Schnellladestation kostenlos laden, um die Technik kennenzulernen. Preise und Zahlungsmethoden für den Regelbetrieb gibt der Betreiber später bekannt.

In Prag hat der Pilotbetrieb einer Schnellladestation begonnen, die auf kinetischer Schwungradtechnik basiert und doppelt so viel elektrische Leistung wie das Stromnetz zur Verfügung bereitstellen soll. Sie ist die dritte ihrer Art weltweit. Entwickelt hat sie das israelische Start-up Chakratec, mit dem Škoda zusammenarbeitet. 

Das Chakratec-System speichert bei Stromüberschuss Energie und entlastet die Netze zu Spitzenzeiten. So soll die Kapazität – anders als bei batteriebasierten Ladesäulen – konstant hoch bleiben. Da der Kinetic Power Booster rein mechanisch, also ohne chemische Batteriezellen, arbeitet, handelt es sich bei ihm um eine besonders umweltfreundliche Technologie. Ein Power Booster soll 200.000 Schnelllade- und Entladungszyklen erlauben, was einer Lebensdauer von etwa 20 Jahren entspricht.

Andre Wehner von Škoda erläutert: „Die Zusammenarbeit mit Chakratec zeigt, wie innovative Ideen durch gutes Scouting und gezielte Förderung durch unser Škoda Auto Digilab Israel Ltd. in Tel Aviv zu konkreten Projekten werden. Mit unserer Entscheidung, den weltweit dritten Kinetic Power Booster nach Prag zu bringen, zeigen wir deutlich, dass wir konsequent an einem umfassenden Serviceangebot für unsere Kunden in der E-Mobilität und integrierten Mobilitätsdienstleistungen arbeiten.“

Bau weiterer Chakratec-Schnellladestationen geplant

Das technische Herzstück der Ladestation bilden zehn Schwungräder in einem Container, die dort in einem Vakuum rotieren. Wird Netzstrom zugeführt, beschleunigen die Schwungräder. Sobald ein Fahrzeug geladen wird, produzieren sie selbst Strom und verlieren dabei an Drehzahl. Ihr Energiespeicher reicht aus, um einen Škoda Citigo-e iV zusammen mit einem anderen E-Auto mit der doppelten Leistung des Stromnetzes gleichzeitig zu laden. Nach dem Ladevorgang benötigen die Schwungmassen Zeit, um wieder auf Drehzahl zu kommen – bei der Prager 100-Kilowatt-Säule etwa 45 Minuten.

Je nach Verlauf der nun angelaufenen Testphase plant Škoda den Bau weiterer Schnellladestationen nach dem Chakratec-Prinzip in Tschechien und weiteren Ländern, heißt es.

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