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Besitzer eine Chevrolet Volts fahren jeden Monat durchschnittlich 1.221 Kilometer rein elektrisch
U.S. National Highway Traffic Safety Administration/PD-USGov, via Wikimedia

Besitzer eine Chevrolet Volts fahren jeden Monat durchschnittlich 1.221 Kilometer rein elektrisch

Auf einen interessanten Umstand weisen die kalifornischen Kollegen von Green Car Reports hin: Offensichtlich legen in Amerika Chevrolet Volt-Fahrer mehr Meilen im elektrischen Modus zurück als Fahrer des rein elektrischen Nissan Leaf. Der Chevrolet Volt ist, wie das europäische Schwestermodell Opel Ampera, de facto ein Plug-in-Hybrid, jedoch in erster Linie als Elektroauto konzipiert, das mit einem Range-Extender ausgestattet ist.

Er kommt auf eine rein elektrische Reichweite von bis zu 38 Meilen (rund 60 Kilometer). Der Nissan Leaf dagegen erzielt eine Reichweite von bis zu 76 Meilen (rund 120 Kilometer), also gut das Doppelte des Chevy Volt. Das U.S. Department of Energy hat Daten aus dem EV Project Vehicle Summary Report veröffentlicht, aus denen u.a. Fahrgewohnheiten hervorgehen. Demnach legen Besitzer eines Nissan Leaf durchschnittlich 629 Meilen (ca. 1.012 Kilometer) im Monat mit ihrem Elektroauto zurück. Volt-Fahrer kommen im Schnitt im selben Zeitraum auf 1.012 Meilen (knapp 1.629 Kilometer), wovon sie ganze 75 Prozent (759 Meilen/1.221 Kilometer) rein elektrisch fahren – also ganze 200 Kilometer mehr als Leaf-Fahrer. Leider liegen solche Zahlen u.W.n. noch nicht für Deutschland vor.

 

Reichweitenangst oder andere Lebensumstände?

 

Dies führt natürlich zu der interessanten Frage, warum das so ist – auch wenn es sicherlich berechtigte Einwände gegen Vergleiche dieser Art gibt, handelt es sich doch um zwei verschiedene Fahrzeug-Typen mit unterschiedlichen Antriebskonzepten. Entsprechend hat der Artikel auf greencarreports.com auch eine rege Diskussion im Kommentarbereich ausgelöst.

Die Autoren und Kommentatoren geben folgende mögliche Erklärungen: Die naheliegendste Ursache sei in den Lebensumständen zu suchen, die zur jeweiligen Kaufentscheidung führen. So werde der Leaf wahrscheinlich viel häufiger als Zweitwagen genutzt, während der Volt sich aufgrund der Reichweitenverlängerung besser als Erstfahrzeug eigne. Eventuell wohnen Besitzer eines Leaf auch vermehrt in einem stärker urban geprägten Umfeld. Ebenso werden unterschiedliche Ladegewohnheiten diskutiert. Aber vielleicht spielt auch die viel beschriebene Reichweitenangst eine Rolle. Was meinen Sie?

 

Quelle: greencarreports.com

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