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„Vergleichbares Handling“: Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, lobt neben ihrer Klimafreundlichkeit auch die leichte Bedienbarkeit der neuen Wasserstofftankstelle.
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„Vergleichbares Handling“: Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, lobt neben ihrer Klimafreundlichkeit auch die leichte Bedienbarkeit der neuen Wasserstofftankstelle.

Fahrer von E-Autos mit Brennstoffzellenantrieb können jetzt auch in Halle an der Saale auftanken. Im Beisein des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff wurde am vergangenen Freitag die zweite Wasserstoff-Station in Sachsen-Anhalt eröffnet.

Das Wasserstoff-Tankstellennetz wird damit immer dichter. Bis dato bieten in Deutschland 70 öffentliche Stationen Wasserstoff mit 700 bar für Brennstoffzellen-Pkw an, weitere 30 sind im Bau. Bis Ende des Jahres sollen Wasserstoff-Autofahrern um die hundert H2-Tankstellen zur Verfügung stehen. Die nun eröffnete Station in schließt die Netzlücke zwischen Leipzig und Magdeburg.

Die Bedienung der Station sei intuitiv, heißt es, das Betanken ähnelt dem konventioneller Fahrzeuge und ist in drei bis fünf Minuten abgeschlossen.

E-Mobilität mit Wasserstoff senkt CO2-Emissionen

Wasserstoff bietet die Möglichkeit, das Kraftstoffangebot im Verkehrssektor klimafreundlich zu erweitern, denn mithilfe von Wasserstoff, erzeugt mit erneuerbarer Energie, lassen sich die klimaschädlichen CO2-Emissionen deutlich senken. Der Betrieb eines H2-betriebenen Brennstoffzellen-Fahrzeugs verursacht weder lokale Schadstoffe noch CO2-Emissionen. Die Reichweite dieser Fahrzeuge liegt bei 500 bis 700 Kilometern pro Tankvorgang.

Zur Eröffnung der H2-Station Halle lobte Haseloff die Brennstoffzellentechnologie: „Vergleichbares Handling wie an konventionellen Tankstellen, vergleichbare Geschwindigkeit und Reichweite – und das nahezu ohne Lärm und Schadstoffe. Mit dieser nach Magdeburg zweiten Wasserstoff-Tankstelle in Sachsen-Anhalt wird eine weitere Lücke im Netz der Wasserstoffversorgung geschlossen.“

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