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Am Pirnaische Platz wurde 2018 der erste MOBIPunkt eröffnet.
DVG

Am Pirnaische Platz wurde 2018 der erste MOBIPunkt eröffnet.

Die Desdener Verkehrsbetriebe (DVB) haben gemeinsam mit der Stadt und weiteren Partnern am Fetscherplatz den nunmehr 17. Mobilitätspunkt (MOBIpunkt) Dresdens eröffnet. Dort kann man zwischen Bus, Straßenbahn, Carsharing und Leihfahrrädern wechseln, außerdem gibt es Schnellladesäulen für Elektroautos. 

Am neuen MOBIpunkt stehen aktuell zwölf Leihräder von sz-bike und vier Stellplätze für Carsharing-Fahrzeuge von teilAuto zur Verfügung. Zwei davon können Elektroautos sein. Außerdem gibt es drei öffentliche Ladesäulen mit jeweils 150 kW Ladeleistung. Jede Säule bietet zwei Ladepunkte, somit können dort bis zu sechs E-Autos gleichzeitig geladen werden.

Um die dafür nötige elektrische Leistung dauerhaft bereitzustellen, setzt Energieversorger DREWAG dort einen bisher für Dresden einmaligen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 241 kWh ein. Der Speicher dient der Pufferung von Schnellladevorgängen. Dadurch kann die Netzanschlussleistung am Standort auf 140 kW begrenzt und ein umfassender Netzausbau vermieden werden. Trotzdem können bis zu drei E-Autos gleichzeitig mit einer maximalen Ladeleistung von 150 kW ihre Akkus auffüllen.

„Über das Sofortprogramm „Saubere Luft“ wird hier für knapp 400.000 Euro leistungsfähige Ladeinfrastruktur für Bürger, Gewerbetreibende und Pendler angeboten. Das dient dem langfristigen Erhalt der Stabilität der Stromnetze und minimiert den Aufwand zu deren Ertüchtigung durch smarte Technologien“, sagt DREWAG-Geschäftsführer Frank Brinkmann.

76 MOBIpunkte geplant

Am Fetscherplatz steigen laut DVB täglich knapp 11.000 Fahrgäste ein, aus oder um. Insgesamt wird in Dresden ein Netz von 76 Mobilitätspunkten entstehen, von denen weitere 18 noch in diesem Jahr eröffnet werden sollen. Der erste MOBIpunkt ging im September 2018 am Pirnaische Platz in Betrieb.

„Die MOBIpunkte helfen uns, bei einer wachsenden Einwohnerzahl und der zunehmenden Zahl täglich in Dresden zurückgelegter Wege die Kfz-Nutzung sinnvoll mit umweltfreundlichen Varianten der Mobilität zu kombinieren. Damit lassen sich Lärm, Platzbedarf und Luftverschmutzung verringern“, sagt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. „Wir wollen auch erreichen, dass der Verzicht auf einen privaten Pkw erleichtert wird und alle Dresdner mobil bleiben, ohne ein Mehr an Verkehr zu verursachen.“

Gefördert wird der Aufbau der Mobilitätspunkte über das EU-Projekt MatchUP, vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative und vom Bundeswirtschaftsministerium über das Programm DatenTanken zur Förderung der Elektromobilität.

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