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Bei frostigen Temperaturen in Schweden unterwegs: Der Mercedes-Benz EQV im arktischen Härtetest.
Daimler

Bei frostigen Temperaturen in Schweden unterwegs: Der Mercedes-Benz EQV im arktischen Härtetest.

Mercedes-Benz hat den EQV im schwedischen Arjeplog einem Härtetest unter besonderen klimatischen Bedingungen unterzogen. Bei Temperaturen von bis zu minus 30 Grad Celsius, vereister Fahrbahn und tiefem Schnee habe der elektrische Van seine Einsatzfähigkeit unter Extrembedingungen bewiesen, so der Autobauer.

Die Versuchsfahrten hätten unter anderem demonstriert, dass die tiefe und zentrale Anordnung der Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden gerade unter winterlichen Bedingungen positive Auswirkungen auf das Fahrverhalten haben, so Daimler.

„Wir haben dem EQV bei der finalen Wintererprobung noch einmal alles abverlangt – und das Fahrzeug hat sich sehr gut geschlagen. Durch die umfangreichen Tests konnten wir die letzten Meilensteine auf dem Weg zur Marktreife nehmen. Insbesondere in der für elektrische Vans so essenziellen Disziplin des Thermomanagements haben wir wichtige Erkenntnisse gewonnen, um den EQV noch sicherer und komfortabler zu machen“, sagt Benjamin Kaehler, Leiter eDrive@VANs bei Mercedes-Benz Vans.

Der EQV ist nach dem elektrischen SUV EQC das zweite Modell der Mercedes-Benz-Technologiemarke EQ. Er hat 150 kW / 204 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Den maximalen Drehmoment gibt Mercedes mit 362 Nm an. Verschiedene Sitzkonstellationen bieten die Möglichkeit bis zu 8-Sitze zu nutzen – so soll der neue E-Van als Familienauto sowie für Shuttle-Dienste wie den Berliner BerlKönig attraktiv sein.

418 Kilometer Reichweite nach NEFZ

Der Akku des EQV hat eine Bruttokapazität von 100 kWh, mit 90 kWh nutzbarer Leistung, was eine Reichweite von 418 Kilometern ermöglichen soll – kalkuliert allerdings nach der alten NEFZ-Norm.

An einer Wallbox ist die Batterie über den 11 kw-Onboard-Lader in rund 10 Stunden gefüllt. Serienmäßig kann das Fahrzeug mit maximal 50 KW an einer Schnellladesäule Strom tanken und den Akku so in 80 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufüllen. Optional geht es mit einer maximalen Ladeleistung von 110 kW in unter 45 Minuten auf 80 Prozent, wie der Autobauer verspricht.

Der EQV soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Markt kommen. Zum Preis des elektrischen Vans hat sich Daimler bislang noch nicht geäußert.

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