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Das Elektroauto BYD e6
Riley | [CC BY 2.0] |  via Flickr

Das Elektroauto BYD e6

Während in Deutschland die Autobauer noch darüber diskutieren, ob sie eine eigene Batteriezellenproduktion errichten oder nicht, geht der chinesische Fahrzeughersteller BYD noch einen Schritt weiter – und steigt in die Gewinnung der Rohstoffe ein. BYD hat jüngst ein Joint Venture zur Lithium-Gewinnung gegründet.

Lithium ist ein wichtiger Bestandteil moderner Eletkroauto-Akkus. Medienberichten zufolge hält BYD an dem Gemeinschaftsunternehmen mit der Qinghai Salt Lake Industry Group 48 Prozent, innerhalb der nächsten 3 Jahren soll ein Werk zur Lithium-Gewinnung an einem Salzsee in der Provinz Qingha gebaut werden. 

200.000 Tonnen Lithium pro Jahr

 

Jährlich sollen rund 200.000 Tonnen Lithium aus dem Salzsee gewonnen werden. Der chinesische Autobauer Geely, dem auch Volvo gehört, verfolgt eine ähnliche Strategie und investiert in den Rohstoff Lithium: Das Unternehmen soll ebenfalls einen 48 Prozent-Anteil an Shandong Forever New Energy haben.

Die größten Lithium-Vorkommen werden in einem Salzsee in Bolivien vermutet. Dort hatte sich im vergangenen Jahr ein Thüringer Unternehmen den Auftrag zur Planung einer riesigen Förderanlage gesichert – die veranschlagte jährliche Fördermenge liegt jedoch "nur" bei 30.000 Tonnen pro Jahr. 

Hier finden Sie einen interessanten Bericht zu einem alternativen Lithium-Gewinnungsverfahren

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