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Am Flughafen Amsterdam Schiphol befinden sich bereits 35 E-Busse von BYD im Einsatz.
Jan Oosterhuis | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons.

Am Flughafen Amsterdam Schiphol befinden sich bereits 35 E-Busse von BYD im Einsatz.

Weltmarktführer BYD ("Build Your Dreams") hat kürzlich seine erste Fertigungsstätte für Elektrobusse auf europäischem Boden in Betrieb genommen. In Komárom im Norden Ungarns sollen in zwei Fertigungslinien 400 E-Busse pro Jahr gefertigt werden. Das chinesische Unternehmen will an dem Standort, an dem zunächst 32 Angestellte ihre Arbeit aufnehmen, bis 2018 umgerechnet 20 Mio. Euro investieren und bis zu 300 Mitarbeiter beschäftigen. Die Pläne zum Bau seines ersten Werkes in Europa hatte BYD bereits im Herbst bekanntgegeben.

Auf einer Fläche von 66.000 Quadratmetern sollen zunächst elektrifizierte Linien- und Reisebusse, später auch Gabelstapler sowie weitere Leichtfahrzeuge mit Stromantrieb gefertigt werden. Im Business Park in Komárom findet sich neben der Verwaltung und dem Produktionsbereich auch ein Zentrum für Batterietests sowie zur Reparatur der Busse. Von Ungarn aus wird BYD seine E-Fahrzeuge in viele Großstädte auf dem europäischen Festland exportieren.

Auf der offiziellen Eröffnungsveranstaltung brachte unter anderem der chinesische Botschafter in Ungarn, Duan Jielong, seine Freude über die Ankunft von BYD in Europa zum Ausdruck. Im mittleren Osteuropa würden bereits zwei Drittel der Investments der Volksrepublik China auf Ungarn, insbesondere in den Bereichen Chemie, Finanzen, IT und Automobilproduktion, entfallen. Der Diplomat hofft, dass beide Seiten von den Investitionen BYDs profitieren und die Kooperation in verschiedensten Bereichen weiter gefestigt werden kann.

Die Fertigstellung des Produktionsstandortes in Ungarn ist ein wichtiger Meilenstein für BYD bei der Erschließung neuer Märkte, soll aber nur der Anfang weiterer Initiativen in Europa sein. Erst vor wenigen Wochen hat das fernöstliche Unternehmen den Bau eines weiteren Werks im Norden Frankreichs angekündigt.

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