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Ab 2021 soll in München der BMW i4 vom Band laufen.
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Ab 2021 soll in München der BMW i4 vom Band laufen.

BMW will in Deutschland keine Verbrenner-Motoren mehr bauen. Wo heute im Stammwerk München Benzin- und Dieselantriebe gebaut werden, sollen künftig elektrifizierte Fahrzeuge montiert werden. Bis 2026 investiert der Konzern dazu 400 Millionen Euro in den Aufbau einer neuen Fahrzeugmontage. Die europäische Fertigung für Verbrennermotoren wird an den BMW-Werken im österreichischen Steyr und im britischen Hams Hall gebündelt.

Die zukünftige Montage und ihre Fertigungsprozesse sind ausgelegt für eine neue Cluster-Architektur, die auf elektrische Antriebe ausgerichtet ist. 

„Diese Architektur wird ab Mitte des Jahrzehnts zum Einsatz kommen. Sie wird erstmals in unserem zukünftigen Werk im ungarischen Debrecen anlaufen und anschließend Schritt für Schritt im weltweiten Produktionsnetzwerk ausgerollt“, sagt BMW-Produktionsvorstand  Milan Nedeljković. 

Die neue Münchner Montage entsteht auf der Fläche des heutigen Motorenbaus. Die dort gefertigten Verbrennungsmotoren mit vier, sechs, acht und zwölf Zylindern werden zukünftig an den Standorten im österreichischen Steyr und im britischen Hams Hall produziert. Die Verlagerung des Münchener Motorenbaus soll dabei schrittweise bis spätestens 2024 erfolgen. Die Mitarbeiter sollen künftig in anderen Planungs- und Fertigungsbereichen in München oder an weiteren bayerischen BMW-Standorten eingesetzt werden. Etwa im Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion in Dingolfing das BMW momentan von derzeit 1.000 auf bis zu 2.000 Mitarbeiter ausbaut.

2020 11 20 BMW Fahrzeugmontage München

Animation der neuen BMW-Fahrzeugmontage in München                                                     Copyright: BMW                                                                                                       

Mindestens ein Vollstromermodell pro BMW-Werk in Deutschland

Bis Ende 2022 will BMW in allen vier deutschen Werken mindestens ein vollelektrisches Modell produzieren: Ab dem nächsten Jahr laufen der BMW i4 in München und der BMW iX in Dingolfing von den Bändern. Zudem stehen die vollelektrischen Varianten des neuen BMW 7er und des zukünftigen BMW 5er in Dingolfing in den Startlöchern. 2022 startet im Werk Regensburg die Produktion des neuen BMW X1, der sowohl als Verbrenner als auch mit vollelektrischem Antrieb angeboten wird. Ab 2023 soll im Leipziger Werk, in dem seit 2013 der i3 gebaut wird, der Nachfolger des MINI Countryman als Verbrenner und vollelektrische Variante produziert werden.

BMW baut auch seine Kapazitäten für die Produktion elektrischer Antriebe aus. So investiert das Unternehmen in Dingolfing in Produktionsanlagen für den hochintegrierten E-Antrieb und Hochvoltbatterien der fünften Generation. Auch an den Standorten Leipzig und Regensburg werden derzeit Produktionsanlagen für Batteriemodule und Hochvoltbatterien zur Produktion ab 2021 aufgebaut. Parallel dazu würden im Werk Steyr die Produktionskapazität für E-Antriebsgehäuse erhöht, so BMW.

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