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Mehr als jeder zweite verkaufte Vollstromer von VW war im ersten Halbjahr 2022 ein ID.4.
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Mehr als jeder zweite verkaufte Vollstromer von VW war im ersten Halbjahr 2022 ein ID.4.

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der globale Chip-Mangel und die Corona-Pandemie in China machen VW zu schaffen. Im ersten Halbjahr haben die Wolfsburger weltweit 2,08 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert – 23,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der ausgelieferten E-Autos ist indes weiter angestiegen.

Mit 116.000 Stück seien 25 Prozent mehr vollelektrische Autos ausgeliefert worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte VW mit. Spitzenreiter war dabei der ID.4 – mit rund 63.000 Auslieferungen – damit war mehr als jeder zweite Vollstromer der Wolfsburger ein ID.4. In China konnte VW die E-Autoauslieferung verdoppeln: Mit 17.600 ausgelieferten ID.-Modellen im Juni erreichte der Autobauer einen neuen Rekordwert in der Volksrepublik.

Weiterhin hohe Nachfrage

Insgesamt sei die Nachfrage sowohl bei Verbrennern als auch bei E-Autos unverändert sehr gut. Der Auftragsbestand über alle Antriebsarten liege bei als 728.000 Fahrzeugen allein für Europa, darunter rund 139.000 vollelektrische ID. Man arbeite intensiv daran, die Lieferzeiten für die Kundinnen und Kunden weiter zu reduzieren und den hohen Auftragsbestand schnellstmöglich weiter abzuarbeiten, verspricht der Autobauer.

„Wir machen große Fortschritte bei der Umsetzung unserer E-Strategie, Digitalisierung und Software und haben im zweiten Quartal 2022 trotz einer nach wie vor angespannten Versorgungslage nochmals deutlich an Fahrt aufgenommen. Wir bleiben extrem diszipliniert bei den Kosten und werden innerhalb der Markengruppe Volumen auf allen Ebenen noch mehr Synergien heben. Damit wollen wir mittelfristig eine Effizienzsteigerung um 20 Prozent für die gesamte Markengruppe Volumen erreichen. Für die zweite Jahreshälfte sind wir vorsichtig optimistisch, dass sich nun auch die Versorgungslage entspannt“, sagt Volkswagen-CEO Thomas Schäfer. 

Die Markengruppe Volumen umfasst Volkswagen Pkw, Seat und Cupra, Škoda sowie Volkswagen Nutzfahrzeuge und wird von Thomas Schäfer im Konzernvorstand verantwortet. Die Marken sollen künftig noch enger kooperieren, um schneller, leistungsfähiger und kosteneffizienter zu werden.

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