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Autonome Fahrzeuge sind derzeit – wie hier in Karlsruhe – in Deutschland noch in der Testphase im Einsatz. In naher Zukunft werden sie wohl auch regulär am Straßenverkehr teilnehmen.
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Autonome Fahrzeuge sind derzeit – wie hier in Karlsruhe – in Deutschland noch in der Testphase im Einsatz. In naher Zukunft werden sie wohl auch regulär am Straßenverkehr teilnehmen.

Wie akzeptiert sind autonome Mobilitätskonzepte aus Nutzersicht? Wie genau stellen sich Nutzerinnen und Nutzer diese Fahrzeuge vor? Diese Frage stellt die Studie „Robocabs: Die Mobilität der Zukunft?“, die das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung gemeinsam durchgeführt haben.

Bei der vom Bundesverkehrsministerium geförderten Akzeptanzstudie wurden quantitative Umfragen mit insgesamt etwa 2.400 Teilnehmenden in Deutschland, China und den USA durchgeführt. Zusätzlich fanden qualitative Interviews mit ausgewählten Testpersonen statt.

Im Fokus stand dabei – neben bevorzugten Ausstattungen und Konfigurationen der Fahrzeuge – vor allem die grundsätzliche Nutzerakzeptanz der neuartigen Fortbewegungsweise:

„Ob ein neues Mobilitätsangebot Erfolg hat oder nicht, hängt davon ab, ob die Nutzerinnen und Nutzer es attraktiv finden und ob der Preis stimmt. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist heute weitgehend davon bestimmt, ob die neue Technik den Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht“, sagt ISOE-Mobilitätsforscher Konrad Götz dazu.

Autonome Fahrzeugkonzepte – elektrifiziert und nachhaltig auch im ländlichen Raum erwünscht

Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler war es daher, die Bandbreite denkbarer Konzepte autonomer Fahrzeuge zu analysieren und hinsichtlich ihrer jeweiligen Akzeptanz zu bewerten.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Anforderungen an Fahrzeugeigenschaften, Karosserie und Ausstattung mit dem jeweiligen Einsatz- und Nutzungszweck verändern. Dabei wünschen sich die Befragten autonome Fahrzeuge vorrangig nicht als Prestigeobjekt, sondern als zuverlässige, praktische und zügige Transportmittel.

„Überwiegend sehen die Befragten die Robocabs als eine Art Taxi oder Carsharing-Fahrzeug, das in urbanen Gebieten verkehrt und eher nicht auf Langstrecken“, sagt Werner. „Der ländliche Raum sollte jedoch in das Streckennetz integriert werden, um überall dort, wo der öffentliche Nahverkehr ausgedünnt ist, eine neue, attraktive Variante zu bieten.“

Außerdem werden die autonomen Mobilitätskonzepte als besonders nachhaltig wahrgenommen, weil es sich bei ihnen nach dem Verständnis der Befragten stets um elektrifizierte Antriebskonzepte handelt.

 

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