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Highlight für die Gäste der Auftaktveranstaltung war die anschließende Probefahrt zur späteren Testfeld-Leitstelle mit dem autonomen Mini-Omnibus der Firma Local Motors.
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Highlight für die Gäste der Auftaktveranstaltung war die anschließende Probefahrt zur späteren Testfeld-Leitstelle mit dem autonomen Mini-Omnibus der Firma Local Motors.

Am Montag wurde der Startschuss für das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) gegeben. Bei der Auftaktveranstaltung in Karlsruhe überreichte Landesverkehrsminister Winfried Hermann den Förderbescheid über 2,5 Millionen Euro stellvertretend für das Konsortium an Prof. J. Marius Zöllner vom FZI am KIT.

„Baden-Württemberg möchte Vorreiter sein und seine Spitzenposition im vernetzten und automatisierten Fahren behaupten. Dazu hat das Land erhebliche Mittel bereitgestellt und fördert das Testfeld sowie zukünftige Forschungsvorhaben mit insgesamt fünf Millionen Euro“, so Minister Hermann. Das TAF BW soll 2017 in Betrieb genommen werden. 

Praxisnah an Zukunftstechnologien arbeiten

 

Hermann zu der zunehmenden Bedeutung von autonomem und vernetztem Fahren: „Es wird über Jahrzehnte die Veränderungen in Fahrzeugtechnologie und Verkehrssteuerung bestimmen. In dieser wichtigen Entwicklungsphase wollen wir mit dem neuen baden-württembergischen Testfeld ein Zeichen setzen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das TAF BW auch bei der jüngst durch Bundesverkehrsminister Dobrindt ausgerufenen neuen deutsch-französischen Initiative Elektromobilität und Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen wird.“

Der Geschäftsführer der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg (e-mobil BW), Franz Loogen, fügte hinzu: „Das neue Testfeld gibt nicht nur Forschern, sondern auch mittelständischen Unternehmensvertretern die Möglichkeit, auf höchstem Niveau und in praxisnahem Umfeld an den Zukunftstechnologien zu arbeiten.“ Minister Hermann betonte, dass sich die Politik neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit von autonomen Fahrzeugen auch eine Zunahme des öffentlichen Verkehrs erhoffe. 

Neues Zeitalter für den ÖPNV

 

In die gleiche Kerbe schlug auch Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes: „Der Karlsruher Verkehrsverbund ist stolz, als Betreiber des Testfeldes mit seinem Knowhow in den kommenden fünf Jahren dieses zukunftsträchtige Innovationsfeld maßgeblich mitzugestalten. Ich bin überzeugt, dass autonomes Fahren den öffentlichen Nahverkehr in ein neues Zeitalter führen wird. Uns eröffnet sich die große Chance mit diesem Testfeld, den KVV zu einem Mobilitätsverbund weiterzuentwickeln, um perspektivisch unseren Kunden mit intelligenten Lösungen ein Dienstleistungsangebot machen zu können, dass ihren individuellen Ansprüchen an die Mobilität der Zukunft entspricht.“

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