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Govecs stellt unter anderem Transportroller für Lieferdienste her.
Govecs

Govecs stellt unter anderem Transportroller für Lieferdienste her.

Govecs, führender Hersteller von Elektrorollern in Europa, übernimmt den insolventen Servicedienstleister LiveCycle. Die Zweiradspezialisten aus München bieten Unternehmen und Privatkunden einen umfassenden Service - stationär an sechs Standorten und mobil deutschlandweit.

Das bayerische Unternehmen, das 2016 gegründet wurde, arbeitet bereits mit Govecs zusammen. Durch die neue Kooperation im B2C-Bereich soll neben München, Berlin und Stuttgart nun auch die steigende Nachfrage in Ballungsräumen wie Hamburg, Frankfurt und Köln bedient werden.

„Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss des Deals. Damit wollen wir mittelfristig das beste Servicenetzwerk in Deutschland für Elektroroller und Fahrräder aufbauen, sowohl stationär als auch mobil“, begründet Thomas Grübel, CEO von Govecs, die Unternehmensentscheidung.

Neue Servicestellen für Zweirad-Kunden

Govecs verdreifacht mit der Übernahme von LiveCycle auf einen Schlag sein Netzwerk an Verkaufs- und Servicestellen. Bisher vertreibt das Unternehme online und in drei Stores in München, Berlin und Stuttgart verschiedene E-Roller, unter anderem den ADAC-Testsieger und Kultvogel Schwalbe. Künftig können Kunden zusätzlich in Frankfurt, Hamburg und Köln die Modelle von Govecs testen, kaufen, oder nach ihrer Bestellung im Online-Shop abholen.

Der mobile Service von LiveCycle mit speziell ausgestatteten Vans ermöglicht die Reparatur von Zweirädern direkt beim Kunden. 30 Mitarbeiter sollen Serviceanfragen einfach, schnell und effizient abwickeln. Govecs dehnt damit sein Geschäftsfeld aus: Neben Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Elektrorollern, wird das Unternehmen jetzt auch zum Service-Anbieter. Für Fahrräder, Lastenräder und Elektroroller anderer Hersteller bietet es ebenfalls seine Dienste an. Govecs will auf diesem Wege neue Zielgruppen wie Privatkunden, Sharing-Anbieter und Lieferdienste erschließen.

Aus der Insolvenz gerettet

Seit Anfang 2020 befindet sich LiveCycle in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Der Fahrraddienstleister nutzte die Möglichkeiten des Verfahrens, um sich neu aufzustellen und konnte den Investorenprozess nun erfolgreich abschließen.

„Wir haben Gespräche mit mehreren interessierten Investoren geführt. Es freut mich sehr, dass unser zukunftsweisendes Mobilitätskonzept unter dem Dach von GOVECS weitergeführt wird“, sagt Andreas Schmidt, Geschäftsführer von LiveCycle, der auch künftig bei GOVECS an Bord sein wird.

Über den Kaufpreis vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen. Alle zuletzt 30 Beschäftigten von LiveCycle werden übernommen.

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