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Audi

500 Kilometer Reichweite – das scheint (vorerst) der neue Standard bei den kommenden Brennstoffzellenfahrzeugen zu sein. Nach dem Vorreiter Toyota, der seinen Mirai schon im kommenden Jahr auf den Markt bringen will (eMobilitätOnline berichtete), ziehen jetzt Audi und VW mit eigenen Studien nach. BMW hat für Ende 2016, Anfang 2017 ebenfalls ein Wasserstoff betriebenes Brennstoffzellenauto angekündigt, das auf der Toyota-Technik basiert (eMobilitätOnline berichtete).

 

A7 Sportback h-tron quattro: Brennstoffzelle, Plug-in-Hybridantrieb, Allradantrieb

 

Bei dem auf der laufenden Los Angeles Auto Show präsentierten Brennstoffzellen-Technikträger handelt es sich um einen A7 Sportsback – genauer: A7 Sportsback h-tron quattro. Das letzte Wörtchen soll bei dem Audi für ein Alleinstellungsmerkmal dienen: Der A7 Sportback h-tron quattro ist mit einem Elektroantrieb mit Brennstoffzelle als Energielieferanten sowie einer Hybridbatterie und einem zusätzlichen Elektromotor im Heck ausgestattet - Gesamtleistung 170 kW. Der Audi A7 Sportback h tron quattro ist mit vier Wasserstofftanks ausgerüstet, die sich unter dem Gepäckraumboden, vor der Hinterachse und im Kardantunnel befinden.

Der Verbrauch soll bei rund einem Kilogramm Wasserstoff auf 100 Kilometer Fahrstrecke liegen, der Tank reiche für besagte 500 Kilometer. Dazu spendiert die 8,8 kWh-Batterie, die aus dem A3 Sportback e tron stammt, zusätzliche 50 Kilometer Reichweite. Aufgeladen werde die Batterie entweder über Rekuperation oder über die Steckdose – somit handelt es sich bei dem Audi h-tron auch um einen Plug-in-Hybriden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, von 0 auf 100 km/h soll das knapp 2 to schwere Konzeptfahrzeug 7,9 Sekunden benötigen. "Mit dem Concept Car h tron zeigen wir, dass wir auch die Brennstoffzellentechnologie beherrschen. Sobald Markt und Infrastruktur es rechtfertigen, können wir in den Serienprozess einsteigen“, so Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi Vorstand für Technische Entwicklung.

 

Volkswagen präsentiert Golf Variant HyMotion mit Wasserstoff-Brennstoffzelle

 

Volkswagen

Mit der Weltpremiere des Golf Variant HyMotion auf der LA Auto Show stellt Volkswagen laut eigener Aussage die weltweit erste Modellreihe mit allen heute realisierbaren Antriebsarten vor. Ebenso wie der A7 h-tron ist der HyMotion-Golf mit vier Hightech-Kohlefasertanks als Wasserstoffspeicher ausgestattet, die im Unterboden angeordnet sind und eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglichen sollen. Mit einer Antriebsleistung von 100 kW beschleunigt der frontgetriebene Golf Variant HyMotion in 10,0 Sekunden auf 100 km/h. Der Elektromotor stammt aus dem e-Golf, das Brennstoffzellensystem wurde im Volkswagen Technologiezentrum für Elektrotraktion entwickelt.

Auch die Brennstoffzellen-Golfstudie ist mit einer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie ausgestattet, die die Bremsenergie via Rekuperation speichert. Volkwagen erklärt, dass vor einer Markteinführung erst eine flächendeckende Wasserstoff-Infrastruktur, die auch die regenerative Erzeugung von Wasserstoff beinhalte, geschaffen werden müsse. Zudem sollen die künftigen Brennstoffzellenantriebe in alltagstaugliche und preislich interessante Serienmodelle integriert werden. Dafür testet der Konzern aktuell neben dem Brennstoffzellen-Golf auch eine Forschungsfahrzeug-Flotte auf Basis des amerikanischen Passat mit den gleichen Antriebskomponenten wie im Golf Variant HyMotion auf den Straßen Kaliforniens.

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