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Volkswagen hofft mit dem eGolf auf glänzende Perspektiven am chinesischen Markt.
von MTSRider18 (Eigenes Werk) | [CC BY-SA 3.0] |  via Wikimedia Commons.

Volkswagen hofft mit dem eGolf auf glänzende Perspektiven am chinesischen Markt.

Der eGolf von Volkswagen soll ab 2018 auch in China gebaut werden. Bei der Herstellung des E-Autos, welches bisher exklusiv in Wolfsburg vom Band rollt, sollen dabei zum ersten Mal Batteriezellen eines lokalen Herstellers zum Einsatz kommen. VW möchte so auch einen ersten Beitrag zur Erfüllung der umstrittenen E-Auto-Quote leisten

Wie Autonews Europe vermutet, könnte die Fertigung des eGolf in Zusammenarbeit mit Joint-Venture Partner FAW erfolgen. Als Standort würde sich Foshan, wo bereits die Verbrenner-Version des Golf gebaut wird, anbieten. Sollte es tatsächlich zur Produktion des eGolfs in Fernost kommen, würde Volkswagen die Batterien nicht wie üblicherweise von LG Chem oder Panasonic beziehen, sondern diese vermutlich von China's Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) erhalten.

Durch die Verlagerung der Produktion nach Ostasien könnte sich Volkswagen zudem für lokale Subventionen qualifizieren. Die meisten E-Autos in China werden von lokalen Anbietern verkauft, weil vor Ort hergestellte Fahrzeuge geringere Markteintrittsbarrieren zu überwinden haben.

Schon ab 2018 könnte die Menge der produzierten E-Autos für die ausländischen Hersteller auf dem chinesischen Markt von entscheidender Bedeutung sein, sofern die Quote tatsächlich schon im kommenden Jahr startet. Demnach würden die Automobilunternehmen Kreditpunkte für jeden verkauften Plug-in Hybrid oder elektrischen Pkw in Abhängigkeit zur genauen Umweltbelastung erhalten.

Zunächst signalisierte die politische Führung Chinas Bereitschaft zur Entschärfung der E-Auto-Quote, der Wortlaut wurde jedoch bisher nicht abgeändert. Die größten Automobilverbände aus Europa, USA, Japan und Südkorea haben nun einen gemeinsamen Brief verfasst, in dem sie China offiziell auffordern, das Gesetz zur E-Auto-Quote abzuändern. Die Vorgaben seien unmöglich in dem gesteckten Zeitfenster umsetzbar, heißt es. Die Verbände fordern daher, dass das Gesetz erst ein bis drei Jahre später in Kraft tritt.

Eine Verlagerung der Produktion nach China ist für Autombilhersteller aus dem Ausland ein mühsamer Prozess. Während die Unternehmen aus den USA und Europa nur wenig Wissen mit den lokalen Partnern teilen wollen, möchten die chinesischen Hersteller möglichst viel Know-How aufsaugen, um näher an die ausländischen Hersteller heranrücken zu können.

Aktuell wird lediglich der Audi A6 im Reich der Mitte gefertigt. Im kommenden Jahr nimmt Volkswagen mit Partner JAC voraussichtlich die Produktion von Elektroautos in China auf.

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