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Eine Pilotanlage zur Batteriezellenfertigung in Kleinserie hat VW im September 2019 in Salzgitter gestartet.
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Eine Pilotanlage zur Batteriezellenfertigung in Kleinserie hat VW im September 2019 in Salzgitter gestartet.

Das Joint-Venture von Volkswagen mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt konkretisiert sich. So haben die Unternehmen nun beschlossen, dass die Gebäude und Infrastruktur der gemeinsamen Batteriezellenfabrik „Northvolt Zwei“ von VW selbst gebaut wird.

Die Investitionen für das Bauprojekt belaufen sich Volkswagen zufolge auf 450 Millionen Euro. Die Fabrikanlage werde dann vom Gemeinschaftsunternehmen angemietet. Die Produktion von Batteriezellen soll in Salzgitter Anfang 2024 zunächst mit einer Fertigungskapazität von 16 Gigawattstunden anlaufen.

Baustart der Batteriezellenfabrik noch für 2020 geplant

Volkswagen und Northvolt hatten im September 2019 das Joint-Venture gegründet, um die Serienfertigung von Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland vorzubereiten. Die Errichtung der Gebäude und Infrastruktur durch Volkswagen sei die nächste strategische Richtungsentscheidung, so die Wolfsburger. Das Bauvorhaben am Standort soll noch im laufenden Jahr gestartet werden.

„Die Batteriezellfertigung in Salzgitter ist ein wichtiger Schritt für die Transformation in die E-Mobilität. Mit der Fertigung und dem Center of Excellence Batteriezelle bündeln wir Kompetenzen am Standort Salzgitter und treiben damit die Weiterentwicklung der Batteriezellen voran, entwickeln neue Standards und können diese direkt in eine Fertigung überführen“, sagt Thomas Schmall, CEO der Volkswagen Group Components.

Eine Pilotanlage zur Batteriezellenfertigung in Kleinserie hat VW bereits im September letzten Jahres in Salzgitter in Betrieb genommen. Neben dem Aufbau einer eigenen Batteriezellenfertigung, unterhalte man mehrere strategische Lieferantenbeziehungen, um die Batterieversorgung für die eigenen Fahrzeuge in allen Weltregionen abzusichern. Momentan sind das LG Chem, Samsung und SKI für Europa sowie CATL für China und Europa. SKI werde zusätzlich die Batteriezellen für den US-Markt liefern. Volkswagen kalkuliert für die Märkte in Europa und Asien jeweils einem jährlichen Bedarf von 150  Gigawattstunden ab 2025.

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