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Swobbee will mit dem neuen Kapital die Skalierung seiner Akkutausch-Lösung in weiteren europäischen und außereuropäischen Märkten vorantreiben.
Swobbee

Swobbee will mit dem neuen Kapital die Skalierung seiner Akkutausch-Lösung in weiteren europäischen und außereuropäischen Märkten vorantreiben.

Das Berliner Green-Tech-Startup Swobbee hat in einer erweiterten Serie-A-Runde zwei Millionen Euro erhalten. Die neuen Investoren sind u.a. der polnische Fonds SpeedUp Energy Innovation und der niederländische Stichting Clean Future Dividend Fund.

Vor rund einem Jahr hatte Swobbee bereits rund 6 Millionen Euro eingeworben, rund 3 Millionen Euro davon stammten von EIT InnoEnergy. Das nun eingeworbene Kapital will das Unternehmen für die Weiterentwicklung seiner Plattform und den Ausbau des Stationsnetzes in Deutschland und anderen Ländern verwenden. Bislang betreibt Swobbee Stationen in Deutschland, Polen, den Niederlanden, Spanien und Portugal. Sein Wechselakkusystem wird bereits von Unternehmen wie Tier, Onomotion, Bolt und Galp genutzt. Nach eigenen Angaben plant Swobbee in den kommenden Monaten und Jahren in osteuropäische und südostasiatische Märkte zu expandieren.

Batteriewechselstationen: Schneller Akkutausch statt langer Wartezeit

Swobbe wurde 2017 als GreenPack gegründet und 2020 in Swobbee umbenannt. Das Green-Tech-Startup hat eine Lösung entwickelt, die auf integrierter Hard- und Software basiert, um Batteriewechselstationen für Elektrokleinfahrzeuge anzubieten. Durch die Nutzung der Swobee-Batteriewechselinfrastruktur fallen ladebedingte Ausfallzeiten für Flottenbetreiber weg und den Besitzern von Elektroleichtfahrzeugen wird die Verantwortung für den Ladeprozess der Batterien abgenommen. Der gesamte Lade- und Verwaltungsprozess wird von einer von Swobee entwickelten und mit einer App verknüpften Software innerhalb der Ladestation gesteuert.

„Jede unserer Stationen ist mit 8 bis 30 Batteriefächern ausgestattet. Aktuell bieten wir mit Swobbee Ladelösungen für acht, bald zehn, verschiedene Batterietypen an, was unsere Wechselinfrastruktur in Europa mit etwa 70 % der derzeitigen leichten Elektrofahrzeuge (LEVs) kompatibel macht, die von den Akteuren im Bereich der geteilten Mikromobilität und des Last-Mile-Delivery-Sektors eingesetzt werden“, erklärt Thomas Duscha, CEO und Mitbegründer von Swobbee.

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