0
0
0
s2sdefault

Bewertung: 0 / 5

 
Die Batterie ist das Kernstück der E-Mobilität. Sie wird nun in einem neuen Forschungszentrum an der Universität Bayreuth weiterentwickelt.
Pixabay

Die Batterie ist das Kernstück der E-Mobilität. Sie wird nun in einem neuen Forschungszentrum an der Universität Bayreuth weiterentwickelt.

Die Universität Bayreuth bekommt angesichts der rasanten Entwicklung in der Elektromobilität ein eigenes Batterie-Forschungszentrum. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wird es am morgigen Donnerstag eröffnen.

An dem BayBatt genannten Zentrum sollen künftig in Zusammenarbeit etwa mit Forschungsabteilungen der Automobilindustrie intelligente, vernetzte und nachhaltige Energiespeicher erforscht und entwickelt werden – „nicht nur für Elektrofahrzeuge, sondern auch für Gebäude und Netzstrukturen“, heißt es in einer Mitteilung der Bayerischen Staatskanzlei.

Im Laufe der kommenden fünf Jahre werden laut Bayerns Wissenschaftsministerin Marion Kiechle 25 Millionen Euro in den Aufbau des Baybatt investiert werden. Im Laufe dieser Zeit sollen 114 neue Stellen geschaffen werden, 14 davon Professuren. Ab dem Jahr 2021 wird es dann unter dem Namen Batterietechnologie und Batteriesystemtechnik auch einen neuen Bachelor- und Masterstudiengang geben.

„Elektromobilität gehört die Zukunft“

Der Präsident der Universität Bayreuth, Stefan Leible, lobte die Entscheidung: „Die Uni Bayreuth ist hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Kompetenz prädestiniert für das Thema Batterietechnik. Das Themenfeld spielt bei uns schon lange eine Rolle“, erklärte er.

Die Universität forsche seit Jahren in dem Bereich und kooperiere in diesem Zusammenhang mit diversen Firmen aus dem Automobil- sowie auch dem Energiesektor.

Zur Begründung der Investition in die Batterieforschung äußerte sich Söder bereits im April dieses Jahres in seiner ersten Regierungserklärung im bayerischen Landtag:

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Leider ist Deutschland aber bei der Batterietechnik zurückgefallen. Daher bauen wir ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterietechnik an der Universität Bayreuth auf.“

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

24.08.2018 - 08:11

16 Prozent der Haushalte in Deutschland wollen sich dem aktuellen KfW-Energiebarometer zufolge ein Elektroauto kaufen. Aktuell sind es 2 Prozent der Haushalte, die ein E-Auto besitzen. Folgen die Befragten ihren Äußerungen, könnte in naher Zukunft jeder 6. Haushalt über ein Elektroauto verfügen. Als größtes Hindernis für den Kauf wurde die lückenhafte Ladeinfrastruktur (84 Prozent) benannt, gefolgt von einer mangelnden Reichweite (81) und einem hohen Kaufpreis (79). 

27.07.2015 - 11:46

Die im Rahmen des Förderprogramms "STROM“ (Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität) mit 1,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Studie "STROMbegleitung" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) hat umfassend Technologien, Perspektiven und Ökobilanzen von Elektroautos unter die Lupe genommen.

02.05.2017 - 09:37

Im Rahmen eines Treffens mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat BMW heute seine Pläne zum Ausbau der Elektromobilität bekannt gegeben. „Wir werden ab 2021 den voll elektrischen BMW iNEXT hier in unserem Werk in Dingolfing bauen. Mit dieser Entscheidung stärken wir einmal mehr unsere deutschen Produktionsstandorte, die mit ihrer Innovationskraft in unserem gesamten Produktionsnetzwerk eine führende Rolle übernehmen“, erklärte Produktionsvorstand Oliver Zipse.

0
0
0
s2sdefault

Relevante Anbieter

Alle Einträge in Stationäre Anwendungen anzeigen

Premiumanbieter der Woche

2018 11 14 Logo IfEM

Newsletter

Sie wollen nichts mehr verpassen?
Hier unsere Newsletter abonnieren und Sie sind immer rundum informiert!

Datenschutz