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In einem gemeinsamen Projekt erforschen die Universität sowie die Stadt Oldenburg und die Bremer Ubimax GmbH sowie die Universität Bremen die Möglichkeit eines intelligenten Fahrradhelms speziell für Kurierfahrer.
Universität Oldenburg

In einem gemeinsamen Projekt erforschen die Universität sowie die Stadt Oldenburg und die Bremer Ubimax GmbH sowie die Universität Bremen die Möglichkeit eines intelligenten Fahrradhelms speziell für Kurierfahrer.

E-Commerce boomt und Fahrradkuriere sind immer häufiger in Innenstädten unterwegs. Um Unfälle und Gefahren in diesem Zusammenhang zu vermeiden, widmet sich ein vom Verkehrsministerium gefördertes Projekt der Entwicklung eines „aufmerksamkeitssensitiven Fahrradhelms als Assistenzsystem für die lastenradbasierte Citylogistik“.

Dieser intelligent vernetzte Fahrradhelm ist mit Augmented Reality-Brille, multilingualer Sprachsteuerung, Eye-Tracking-Modul (zur Erfassung von Blickbewegungsdaten) sowie mit speziellen Elektroden (zur Erfassung der Aufmerksamkeit des Fahrers) ausgestattet. Durch frühzeitige Identifikation von Stresssituationen soll er den Arbeitsalltag von Fahrradkurieren erleichtern.

Dazu wird erforscht, welche Faktoren Aufmerksamkeit und Belastung von Fahrradkurieren beeinflussen, wobei das Vorhaben einen neuen Ansatz bei der Erhebung und Analyse aufmerksamkeitsbezogener biophysiologischer Daten im Feld anwendet.

SmartHelm-Technik könnte auch anderweitig zur Anwendung kommen

Zur Entwicklung des sogenannten SmartHelms erproben Fahrradkuriere in Testphasen Prototypen im Feld. Ihre Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung des Prototyps ein. Auch Konzepte zur Übertragbarkeit des SmartHelms in andere Anwendungszusammenhänge sind Teil der Forschung.

Neben der Erprobung des helmbasierten Informationssystems, so die Hoffnung der Forscher, sollen die Projektergebnisse dazu beitragen, die Rolle von Aufmerksamkeit im Straßenverkehr besser und aus einer neuen Perspektive zu verstehen: der von Radfahrern und anderen Beteiligten aus dem Bereich der Mikromobilität (z. B. E-Scooter).

Für eine Laufzeit von drei Jahren verfügt das Projekt über ein Finanzvolumen von gut zwei Millionen Euro. Knapp drei Viertel der Summe stellt das Bundesverkehrsministerium (BMVI) aus seinem Programm mFUND. Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs-und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD.

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