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holding graz | [CC BY 2.0] |  via Wikimedia Commons

Die Bundesregierung plant offenbar, die Straßenverkehrsordnung zu ändern: Nach Medienberichten sollen Kommunen künftig frei entscheiden können, ob sie ihre Radwege für bis zu 45 km/h schnelle S-Pedelecs und E-Bikes freigeben – bisher durften nur die langsameren Pedelecs solche Wege nutzen.

Dazu soll es ein neues Schild mit der Aufschrift "E-Bikes frei" geben. Außerhalb geschlossener Ortschaften sollen Radwege zudem grundsätzlich für E-Bikes freigegeben werden. Anfang des Jahres hatte Tübingens OB Boris Palmer (Grüne) bereits einen entsprechenden Vorschlag öffentlichkeitswirksam unterbreitet (eMobilitätOnline berichtete).

Dieser Ankündigung folgt ein unterschiedliches Echo: Während einige aufgrund der hohen Geschwindigkeit Risiken für die anderen Radwegnutzer sehen und bemängeln, dass die Wege nicht für solche Geschwindigkeiten ausgelegt seien, begrüßen viele andere die kommende Neuregelung.

Als grundsätzlicher Befürworter übte bspw. der grüne Verkehrsexperte Matthias Gastel Kritik, da schnellere E-Bikes seiner Meinung nach auch breitere Radwege benötigten, wie er gegenüber der Zeitung Stuttgarter Nachrichten erklärte.

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