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Die EU will mit verbindlichen Zielen dafür sorgen, dass mehr E-Busse angeschafft werden. Im Bild der neue Mercedes-Benz eCitaro.
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Die EU will mit verbindlichen Zielen dafür sorgen, dass mehr E-Busse angeschafft werden. Im Bild der neue Mercedes-Benz eCitaro.

Am Montag hat sich die EU auf verbindliche Ziele bei der Anschaffung von Zero-Emission-Fahrzeugen für Behörden sowie den öffentlichen Nahverkehr geeinigt. Insbesondere der ÖPNV spielt eine große Rolle. Denn 75 Prozent der Busse würden durch die öffentliche Hand angeschafft. Bis 2025 soll mindestens ein Viertel davon "sauber" unterwegs sein – also über einen E-Antrieb, einen Brennstoffzellenantrieb oder einen Gasantrieb verfügen.

Bis 2030 sollen es nach der überarbeiteten Clean Vehicles Directive dann mindestens 30 Prozent sein. Die Beschaffungsziele der einzelnen EU-Länder liegen – je nach Bevölkerungszahl und Bruttoinlandsprodukt – zwischen 24 und 45 Prozent bis 2025 sowie 33 und 66 Prozent bis 2030. Dabei sieht die Regelung vor, dass die Hälfte davon komplett emissionsfrei unterwegs sein soll, also über einen reinen Elektroantrieb oder Brennstoffzellenantrieb verfügen muss.

Elektrifizierzung der Müllabfuhr

Auch für öffentlich eingesetzte Lkw, wie z.B. Müllabfuhrfahrzeuge, wurden Ziele ausgegeben, die jedoch nicht besonders ehrgeizig ausgefallen sind. Demnach soll es sich bis 2025 bei 6 bis 10 Prozent dieser Lkw um Low- oder Zero-Emission-Fahrzeuge handeln. 2030 soll dieser Wert dann bei 7 bis 15 Prozent liegen.

Für Transporter und andere Nutzfahrzeuge von Behörden wurde sich auf einen Low-Emission-Anteil von 18,7 bis 38,5 Prozent bis 2025 geeinigt, also Fahrzeuge, die weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. 2030 sollen diese Werte dann für Zero-Emission-Fahrzeuge gelten.

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