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Das stationsunabhängige Scooter-Sharing Angebot Scooty ist seit Juni im belgischen Antwerpen etabliert.
By Berthgmn (Own work) | [CC BY-SA 4.0] |  via Wikimedia Commons.

Das stationsunabhängige Scooter-Sharing Angebot Scooty ist seit Juni im belgischen Antwerpen etabliert.

Fast jede größere Stadt in der Welt verfügt inzwischen über verschiedenste Modelle zum Teilen von Fahrzeugen. Egal ob Auto, Fahrrad oder Roller, an jeder Straßenecke steht im Optimalfall das passende Sharing-Angebot bereit. Bei so vielen innovativen Projekten ist es inzwischen schwierig den Überblick zu behalten und es stellt sich zwangsläufig die Frage: In welcher europäischen Hauptstadt haben sich Sharing-Modelle am stärksten etabliert?

Dieser Frage ist das Webportal LadenZeile.de im Rahmen einer aktuellen Studie nachgegangen. Für die Bewertung wurden die Anzahl der bereitgestellten Fahrzeuge pro 10.000 Einwohner sowie die durchschnittlichen Nutzungsgebühren berücksichtigt. Dabei erfolgte ein Vergleich von Car-, Bike- und Roller-Sharing-Angeboten in 28 Hauptstädten Europas.

Frankreichs Metropole Paris schneidet als klarer Testsieger ab. Brüssel, Berlin, Warschau, Wien und Amsterdam erhalten in dem Ranking ebenfalls gute Noten. Paris beeindruckt besonders mit der Verfügbarkeit von Sharing-Fahrzeugen: So stehen pro 10.000 Einwohner 105 Räder und damit mehr als doppelt so viele wie beispielsweise in Brüssel (42) zur Verfügung. Ähnliches gilt beim Carsharing, wo 19 Autos pro 10.000 Einwohner bereitstehen. Mit knapp sechs Euro pro Stunde sind zudem die Nutzungsgebühren deutlich niedriger als in anderen Städten. Zum Vergleich: In Brüssel kosten 60 Minuten Autonutzung 13,50 Euro.

Die deutsche Hauptstadt Berlin landet in der Gesamtbewertung auf einem respektablen dritten Platz. Bei Bike-Sharing Systemen gibt es allerdings noch deutliche Erweiterungsmöglichkeiten, und auch die Nutzungsgebühren pro Stunde liegen weit oberhalb der Kosten in Paris, Brüssel oder Warschau. Pro 10.000 Einwohner stehen in der deutschen Hauptstadt acht Carsharing-Fahrzeuge zur Verfügung, was einen guten Mittelwert im europäischen Vergleich bedeutet. Im Bereich Roller-Sharing bietet Berlin im europäischen Vergleich das mit Abstand günstigste Angebot an: Die durchschnittlichen Nutzungsgebühren pro Stunde liegen bei erschwinglichen 8,70 Euro. Berlins Erfolgsmodelle sind auch anderen Städten nicht verborgen geblieben: Während das Roller-Sharing Coup kürzlich nach Paris expandierte, ist emmy inzwischen in weiteren deutschen Städten verfügbar.

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