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Ab Spätsommer auch in Europa auf den Markt: das Tesla Model Y.
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Ab Spätsommer auch in Europa auf den Markt: das Tesla Model Y.

Der Konfigurator für das Tesla Model Y in Deutschland ist jetzt online: Der Preis ist teurer als erwartet, der Liefertermin später als ursprünglich geplant, aber früher als zuletzt angekündigt und der Produktionsort ist vermutlich erst mal China statt Grünheide.

Das Model Y ist in zwei Varianten erhältlich: als Model Y „Maximale Reichweite“ (Long Range) und „Performance“. Die Version Maximale Reichweite steht mit voraussichtlichem Liefertermin September im Tesla Konfigurator. Einige Medien (z.B. Handelsblatt) berichten, dass die Auslieferungen in Europa gar bereits im August starten sollen.

Tesla Model Y Ausführungen „Maximale Reichweite“ und „Performance“

Die „geschätzte Reichweite“ der Long Range Variante beträgt laut Tesla 505 Kilometer. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt sie in 5 Sekunden und die maximale Geschwindigkeit ist 217 km/h. Der Preis ist mit „57.970 Euro vor Einsparungen“ angegeben, einschließlich Mehrwertsteuer allerdings bereits einschließlich 2.500 Euro Umweltbonus (netto).

Das Tesla Model Y Performance soll ab Anfang 2022 an Kunden in Deutschland gehen. 480 Kilometer ist die „geschätzte Reichweite“. Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h soll der sportliche Stromer in 3,7 Sekunden meistern und die Höchstgeschwindigkeit ist 241 km/h. Den Barzahlungspreis gibt der Hersteller mit 64.970 Euro inklusive Mehrwertsteuer und 2.500 Euro Umweltbonus an.

Verzögerungen und Bußgeldverfahren in Gigafactory Grünheide

Ursprünglich sollte das Model Y ab Juli dieses Jahres für den europäischen Markt in der Gigafactory Grünheide produziert werden. Da es bei dem Bau des Tesla-Werks in Brandenburg wiederholt zu Verzögerungen gekommen ist, werden die ersten Model Y für Europa aus einer anderen Fabrik stammen, vermutlich der Gigafactory in Shanghai. Dies hat Tesla allerdings bisher nicht bestätigt.

Jüngst geriet die Tesla-Fabrik in Grünheide in die Medien, da das Landesamt für Umwelt ein Bußgeldverfahren gegen Tesla einleiten will. Darin geht es um die Errichtung mutmaßlich ungenehmigter Tanks auf dem Werksgelände. Das Umweltamt habe bei einer Überprüfung auf der Baustelle festgestellt, „dass mehrere Tanks vom Vorhabenträger errichtet wurden, obwohl es dafür keine Genehmigung gibt“, erklärte ein Ministeriumssprecher dem Tagesspiegel. Eine Inbetriebnahme der Tanks sei unzulässig, weitere Maßnahmen würden geprüft.

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