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Der Standort Kamenz verfügt über zwei Batteriefabriken und hat eine Produktions- und Logistikfläche von insgesamt 80.000 Quadratmetern.
Daimler

Der Standort Kamenz verfügt über zwei Batteriefabriken und hat eine Produktions- und Logistikfläche von insgesamt 80.000 Quadratmetern.

Um die weltweite Nachfrage nach E-Autos bedienen zu können, investiert die Mercedes-Benz AG mehr als eine Milliarde Euro und baut einen globalen Produktionsverbund auf, der aus neun Batteriefabriken an sieben Standorten in Europa, Nordamerika und Asien besteht. Der Mercedes-Benz-Tochter Accumotive im sächsischen Kamenz kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Die Deutsche Accumotive GmbH Co. KG - eine 100-prozentige Tochter von Mercedes-Benz - produziert bereits seit 2012 Antriebsbatterien für elektrische und elektrifizierte Fahrzeuge. Im rund 50 Kilometer von Dresden entfernten Kamenz fertigt das Unternehmen neben Antriebsbatterien für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge auch Batterien für 48-Volt-Systeme. Vor zwei Jahren hat Mercedes-Benz die Produktion in Kamenz erweitert und ein zweites Batteriewerk in Betrieb genommen.

„Mit der Werkserweiterung und dem sukzessiven Produktionshochlauf haben wir in Kamenz inzwischen die Fertigung so weit ausgebaut, dass wir in Kürze ein jährliches Produktionsvolumen von mehr als einer halben Millionen Lithium-Ionen-Batterien übertreffen – Tendenz steigend“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain Management.

Pionier der Batterieproduktion

Die 1.300 Mercedes-Mitarbeiter, die in Kamenz beschäftigt sind, stellen unter anderem Lithium-Ionen-Batterie für den Mercedes-Benz EQC her. Die Produktion umfasst mehrere rund 170 Meter lange Fertigungsstraßen mit über 30 Fertigungsstationen und einer Vielzahl an Produktionsschritten. Der Autobauer investiert mehr als eine Milliarde Euro in den Aufbau seines globalen Batterie-Produktionsverbunds. Dieser wird künftig aus neun Fabriken an sieben Standorten auf drei Kontinenten bestehen.

„Nach Kamenz, Bangkok und Peking wird der nächste Standort, der seine Batterieproduktion aufnimmt, in Kürze Jawor in Polen sein, gefolgt von Werken um Stuttgart sowie Tuscaloosa in den USA. Jedes neue Werk profitiert von den Erfahrungen der anderen Werke. Unser Batterie-Produktionsverbund ist für die Mobilität der Zukunft gut aufgestellt“, so Jörg Burzer.

Auch im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen soll eine neue Batteriefabrik entstehen, heißt es von Mercedes-Benz. Bis Ende des Jahres will der Autobauer fünf vollelektrische Modelle sowie 20 Plug-in-Hybride anbieten. Mehr als zehn vollelektrische EQ-Modelle sollen in wenigen Jahren in Serie sein.

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