Elektromobilität: Meldungen zur Ladeinfrastruktur
- Sonderveröffentlichung -
Eine grundlegende Entscheidung bei jeder Ladestation ist die Wahl des Charge Controllers, da dieser letztendlich als Herzstück deren Funktion maßgeblich beeinflusst. Bender bietet mit seinem intelligenten Laderegler CC612 die Grundlage für AC-Ladepunkte, die sich nicht nur durch Wirtschaftlichkeit und Sicherheit auszeichnet, sondern ab sofort auch den Aufbau einer eichrechtskonformen Ladeinfrastruktur ermöglicht.
Wenn in Zukunft Millionen Menschen ihre Elektroautos laden, geht überall in Deutschland das Licht aus: Dieses oft bemühte Schreckensszenario wird von einer aktuellen Eon-Studie entkräftet. Selbst wenn bis 2045 sämtliche 6,5 Millionen Pkw im Eon-Netzgebiet elektrisch fahren und laden, wäre die Versorgungssicherheit nicht gefährdet – das ergab der virtuelle Stresstest, den das Unternehmen mit Energieberater Consentec durchgeführt hat.
Das niederländische Schnellladeunternehmen Fastned, welches ein europäisches Netzwerk an Schnellladestationen baut, hat am Freitag eine solche E-Tankstelle in Brandenburg eröffnet – am Van der Valk-Hotel Spreewald an der A13 nahe der Ausfahrt Freiwalde.
Unübersichtliche Tarifmodelle und intransparente Abrechnung von Ladevorgängen sind für viele Elektromobilisten ein enormes Ärgernis. Eichrechtskonforme Lösungen sollen Klarheit in den Tarifdschungel bringen und kilowattstundengenaue Abrechnungsvorgänge ermöglichen. Mittlerweile bieten immer mehr Hersteller solche Lösungen an.
Shell will noch in diesem Jahr bundesweit 50 Hochleistungsladesäulen mit insgesamt 100 Ladepunkten an seinen Tankstellen errichten. Ladeleistungen von mindestens 150 kW sollen Elektroautos in wenigen Minuten mit genügend Strom für die Weiterfahrt versorgen. Dabei arbeitet Shell mit dem Stromkonzern EnBW zusammen, der Elektromobilisten ausschließlich mit Ökostrom versorgen will.
Das Ladesäulenregister hat neue Zahlen veröffentlicht: Es führt derzeit rund 17.400 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte in Deutschland. Hamburg belegt mit 882 öffentlichen Ladepunkten weiterhin den Spitzenplatz des Städterankings. Platz zwei belegt Berlin mit 779 Ladepunkten.
Der Bonner Marktforscher EuPD hat alle 123 in Deutschland verfügbaren Autostromtarife unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der Studie: Im Durchschnitt sei das mobile Stromtanken mit 23 bis 32 Cent je Kilowattstunde zwar eher günstig. Doch die Tarife variieren teils extrem und eine intransparente Abrechnung nach Ladezeit oder Ladevorgängen könne leicht zur Kostenfalle werden.
Die Hamburger Hochbahn hat am Mittwoch ihren ersten Betriebshof für Elektrobusse eröffnet. Die Einrichtung im Stadtteil Alsterdorf ist für die Wartung und Ladung von 240 E-Fahrzeugen ausgelegt. Die Gesamtkosten für das Großprojekt belaufen sich auf 73 Millionen.
Rund 17.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte weist das Ladesäulenregister des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) derzeit in Deutschland aus – zwölf Prozent davon sind Schnelllader. Somit sind seit Jahresbeginn 1300 neue Stromtankstellen entstanden.
Hannover will bundesweit eine der führenden Städte bei der E-Mobilität werden. Zu diesem Zweck kooperieren der Hannoveraner Energieversorger Enercity und der lokale Verkehrsbetrieb Üstra bei der Versorgung der Stadt mit E-Ladesäulen.