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2017 war in 52,2 Prozent der norwegischen Neuwagenzulassungen ein elektrischer oder teilelektrischer Antrieb verbaut. Das teilt der Informationsbeirat für den Straßenverkehr mit. Das skandinavische Land ist damit weltweiter Spitzenreiter beim Umstieg aufs Elektroauto.

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Im Rahmen des Sofortprogramms "Saubere Luft 2017-2020" will der Bund den Kommunen beim verstärkten Einsatz emissionsärmerer Fahrzeuge in Flotten, bei der Umstellung auf alternative Antriebe und beim Ausbau der Infrastruktur Unterstützung leisten. Zu diesem Zweck wurde zum einen kürzlich die Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) überarbeitet. Zum anderen veröffentlichten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein neues Programm zur Förderung und Entwicklung der Elektromobilität.

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Das Land Nordrhein-Westfalen stellt ausgewählten Kommunen und Landkreisen insgesamt 100 Millionen Euro im Rahmen des Wettbewerbs "Kommunaler Klimaschutz.NRW" zur Verfügung. Dabei wurden zwölf Strategien ausgewählt, an den 48 Städte und Gemeinden beteiligt sind. Dabei erhalten alleine Bielefeld, Aachen und Dortmund 41 Millionen für ihre Modellprojekte zur Stärkung nachhaltiger Mobilität. Bis zu 60 Millionen Euro fließen an neun weitere Klimaschutzprojekte.

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Das Land Hessen wird seine finanzielle Unterstützung für den Ausbau der Elektromobilität deutlich ausweiten. Im Jahr 2018 sollen die Fördermittel auf sieben Millionen Euro steigen. Dies bedeutet eine Versiebenfachung der Subventionen in dieser Legislaturperiode. Zudem sollen den Kommunen für die Anschaffung von Elektrobussen fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Dies gab Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir auf dem Kongress "Elektromobilität im gewerblichen Umfeld", der am vergangenen Donnerstag in Langen (Hess) stattfand, bekannt. Über 500 Teilnehmer aus Wirtschaft und Kommunen informierten sich auf der Veranstaltung zum aktuellen Stand sowie dem weiteren Fahrplan zum Ausbau der E-Mobilität im Land Hessen.

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Bereits in wenigen Jahren soll der Verbrennungsmotor der Vergangenheit angehören. Die Vorteile liegen auf der Hand: Saubere Innenstädte ohne schmutzige Abgase, geringe Lärmbelastung und keine Bindung mehr an fossile Brennstoffe. Allerdings befürchten Experten, dass Deutschland beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge in große Abhängigkeit von externen Zulieferern der Rohstoffe geraten könnte. Zudem seien bei Lithium, Kobalt, Grafit oder Mangan Engpässe möglich, warnt unter anderem der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

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Der Sachverständigenrat für Umweltfragen schlägt in seinem heute in Berlin vorgestellten Sondergutachten eine Quote für Elektrofahrzeuge vor: 25 Prozent aller neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge sollten nach den Vorstellungen des Gremiums, das die Bundesregierung in Umweltfragen berät, im Jahr 2025 mit Elektroantrieb ausgestattet sein.

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Eine europaweite Quote für Elektroautos ist vorerst vom Tisch. Die nun vorgestellten Ziele der EU-Kommission fordern von Autobauern einen Anteil von 30 Prozent emissionsarmer Fahrzeuge in ihrer Flotte im Jahr 2030 – verpflichtend ist das aber nicht. Durchgesetzt hat das offenbar der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel.

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Aachen steigt um auf Strom: Die Stadtverwaltung der Domstadt führt ein neues Flottenmanagement ein, das vor allem auf Elektroautos und Carsharing setzt. Die Verwaltung will somit einen Beitrag dazu leisten, die Luftqualität in der aufgrund der besonderen Talkessellage stickstoffbelasteten Stadt zu verbessern.

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Der verstärkte Einsatz von Elektrofahrzeugen kann positive Auswirkungen auf die Klimabilanz haben, dies ist unbestritten. Allerdings sollten Umweltpotentiale der Elektromobilität realistisch eingeschätzt werden. Genau dies fordern emeritierte Verkehrsprofessoren aus dem deutschsprachigen Raum, die kürzlich zu einem jährlich stattfindenden Fach- und Erfahrungsaustausch in Fulda zusammenkamen, um über die Verkehrswende zu diskutieren. Bei der Diskussion um die Etablierung elektromobiler Infrastrukturen würde bisher der Gesamtzusammenhang zwischen städtischen und regionalen Verkehrs- sowie Siedlungssystemen nur unzureichend berücksichtigt, so die Meinung der Wissenschaftler.

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Die größten Städte der Welt, egal ob London, Mexiko-Stadt oder Los Angeles, haben alle ein gemeinsames Problem: Die wachsende Umweltproblematik infolge zunehmenden Verkehrsaufkommens. Die Bürgermeister von zwölf Groß- bzw. Megastädten haben nun öffentlich gemacht, wie sie diese ernsthafte Fragestellung unter vereinten Anstrengungen angehen und lösen wollen.

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